| Bei MAE nachgefragt zu Rebeat Digital |
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Hallo MAE, ich habe gerade in Google Informationen zum "Rebeat-Vertriebskonzept" gesucht und bin auf Eure Seite gestoßen. Ihr bemängelt z.B. die niedrigen Einkünfte und erwähnt dann auch Zebralution... Zebralution ist doch aber eigentlich genauso "dicht" oder "fern" an den Downloadportalen dran, wie Rebeat?!.. Also Rebeat steht auch im direkten Kontakt mit den Portalen. Oder macht man mit Zebralution und Co höhere Gewinne pro Download (für den Einzelkünstler wäre dabei aber ein gutes Argument, dass er bei Rebeat seine Einkünfte nicht noch mit der Plattenfirma teilen muss)? Allerdings kommt man bei Zebralution nur als Label rein, bzw. sucht Zebralution auch noch aus, welche Titel es in den Vertrieb nimmt oder?! Für alle Interessierten hier unsere Antworten dazu: Hallo Sabbi, … Zu Deinen Fragen: Wir sind ein professionelles Label, Musikverlag und auch Vertrieb. Deshalb arbeiten wir auch mit Zebralutions zusammen. Die gehören übrigens zu 50% zum Warner-Konzern. Hier siehst Du also: Profis am Werk. Zu Rebeat ist zunächst einmal nichts negatives zu sagen. Warum sollten wir auch. Die machen ihr Geschäft mit Einzelkünstlern und bieten hier die Dinge, die auch Zebralution bietet. Beide bekommen übrigens hierfür Kohle – ist auch legitim. Bei Rebeat kaufst Du halt noch die Software und musst auch für ISRC-Code, Labelcode etc. bezahlen (das ist das so ziemlich einzige, was mich bei denen stört). Zunächst wird dem Interessenten suggeriert: Ihr kauft die Software und dann kanns losgehen (Preis für den Künstler 99Euro). Leider weit gefehlt, weil dann erst die kleinen Haken und Ösen kommen. Im Endeffekt liegen die Kosten für die VÖ eines Albums dann auch bei ca. 30€ (kannst Du dem Material auf deren Internet-Seite entnehmen). Bis diese Summe wieder drin ist, vergehen wohl viele Monate. Das kann ich Dir aus Erfahrung sagen. Zebralution wählt übrigens keine Titel aus oder macht „Zensur“. Wenn ein Label bei denen einen Vertrag hat, veröffentlichen sie auch, es sei denn, die Qualität ist ungenügend oder es widerspricht den „guten Sitten“. Streaming von Songs ist z.B. wenn Du Dir einen Titel bei einem Internet-Radio anhörst. Dagegen gibt es dann den reinen „Download“ wo Du Dir den Song auf Deinen Computer lädst und x-mal kopieren darfst für den Betrag von 0.99 € oder mehr oder weniger. Soweit erst einmal die Erklärungen. Wenn Du noch mehr erfahren möchtest, melde Dich gern wieder und wir bieten auch in Zukunft Infoveranstaltungen zum allgemeinen Vorgehen im Musik-Business an. Viele Grüße MusicArtEmotions oHG Andrea Lohaus
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Dieses Email erhielten MAE vor kurzem als Reaktion auf unseren Artikel zu Rebeat. Wir veröffentlichen es mit Genehmigung des Verfassers: